Gleich drei Ausgründungen der TU Darmstadt – MimoSense PanocularAI und Zenaris – stehen im Finale des Hessischen Gründerpreises 2025 in der Kategorie „Gründung aus der Hochschule“. Nach einem starken Halbfinale mit zwölf Teams setzten sich die TU-Start-ups mit technischer Exzellenz und klarer Wirkung durch.
MimoSense entwickelt ultrasensitive, ultradünne Kraft- und Schwingungssensoren, die wie eine „digitale Haut“ Vitaldaten erfassen – von Prävention bis Pflege. (Video)
Zenaris schließt die digitale Lücke im Alter: Ein Terminal am vertrauten Fernseher macht zentrale Funktionen niedrigschwellig zugänglich und reduziert Isolation.
PanocularAI bringt energieeffiziente KI direkt auf Geräte wie Drohnen, Roboter oder Fahrzeuge und stärkt so die digitale Souveränität Europas.
„Die Teams haben mit Mut, Vision und echter Gründerenergie überzeugt”, sagt Harald Holzer, Geschäftsführer von HIGHEST. Das Finale findet am 7. November 2025 in Hofheim statt.
Über den Hessischen Gründerpreis
Der seit 2003 vergebene Preis stärkt das Start-up-Ökosystem in Hessen durch Sichtbarkeit, Netzwerke und praxisnahe Trainings. Ausgezeichnet wird in vier Kategorien: „Innovative Geschäftsidee”, „Gesellschaftliche Wirkung”, „Zukunftsfähige Nachfolge” und „Gründung aus der Hochschule”. Anstelle von Preisgeld profitieren die Teams vor allem von Reichweite, Zugang zu Expert:innen und hochkarätigen Kontakten.
Text: Claudia Becker