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24. April 2026

EXIST Women startet an der TU Darmstadt

Gründungsprogramm für Studentinnen und junge Wissenschaftlerinnen

Zehn Studentinnen der TU Darmstadt nehmen am Programm EXIST Women teil. Beim ersten Treffen bei HIGHEST standen Austausch, Vernetzung und die nächsten Schritte auf dem Weg zur eigenen Gründung im Mittelpunkt.

Gründung beginnt selten mit dem fertigen Geschäftsmodell. Oft beginnt sie mit einer Idee, einer Frage – und dem richtigen Umfeld. Genau dieses Umfeld soll EXIST Women schaffen. Am Donnerstag kamen die zehn Teilnehmerinnen der TU Darmstadt erstmals bei HIGHEST, dem Innovations- und Gründungszentrum der Universität, zusammen.

Das Programm richtet sich an Frauen im Hochschulkontext, die sich für Gründung interessieren und den Weg in die Selbstständigkeit prüfen oder konkret vorbereiten wollen. Ziel ist es, mehr Frauen für unternehmerisches Denken und Handeln zu gewinnen – und sie über mehrere Monate strukturiert zu begleiten.

An der TU Darmstadt wird EXIST Women von Simone Lühl geleitet. Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit den Universitäten der Rhein-Main-Universitäten, der Hochschule Darmstadt und der Hochschule Mainz. Je Hochschule nehmen zehn Studentinnen teil, fünf von ihnen erhalten ein Stipendium. Der Projektzeitraum läuft von April 2026 bis Januar 2027. Zum Programm gehören Workshops, Mentoring, Veranstaltungen und Netzwerkangebote.

Beim Kennenlernen bei HIGHEST wurde deutlich, worum es vielen Teilnehmerinnen geht: um Orientierung, Sparring und den Austausch mit Frauen, die ähnliche Ziele verfolgen. Einige wollen bestehende Ideen weiterentwickeln, andere das Feld Start-up erst erkunden. Gemeinsam ist ihnen der Wunsch, Gründung nicht allein zu denken.

„Ich wollte schon immer ein Start-up gründen. Jetzt habe ich die Zeit und die Unterstützung, erste Schritte zu gehen und an meinem Produkt weiterzuarbeiten“, sagte eine Teilnehmerin. Eine andere beschrieb das Programm als Raum, in dem „Entrepreneurship als großes Ziel“ greifbarer werde: unter Gleichgesinnten, mit zusätzlicher Energie und konkreten Ansprechpartnerinnen.

Auch der Netzwerkgedanke spielte eine zentrale Rolle. Die Studentinnen betonten, wie wertvoll es sei, Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und bei Fragen Unterstützung zu finden. Eine Teilnehmerin formulierte es so: Sie wolle „bei einem Netzwerk sein, in dem Frauen gemeinsam etwas bewegen“.

In der kommenden Woche folgt das gemeinsame Kick-off aller Projektpartner in Frankfurt. Dort kommen die Teilnehmerinnen der beteiligten Hochschulen erstmals hochschulübergreifend zusammen – ein weiterer Schritt hin zu einem Netzwerk, das Gründerinnen früh verbindet und langfristig stärken soll.

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