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8. Januar 2026

Studie: Start-up-Gründungen wachsen deutlich

TU Darmstadt und HIGHEST stärken Deep-Tech-Ausgründungen, Darmstadt weiterhin forschungsnaher Gründungsstandort

Darmstadt bleibt starker Gründungsstandort: Platz 7 im Städtevergleich und eine der höchsten Gründungsraten Deutschlands mit 12 Start-ups pro 100.000 Einwohner:innen.


TU Darmstadt und HIGHEST stärken Deep-Tech-Ausgründungen, Darmstadt weiterhin forschungsnaher Gründungsstandort

Darmstadt, 8.1.2026 – Eine aktuelle, halbjährlich erhobene Studie zur Entwicklung der Start-up-Szene zeigt für 2025 ein starkes Gründungsjahr in Deutschland: 3.568 Start-ups wurden neu gegründet – ein Plus von 29 Prozent. Auch Hessen verzeichnet einen deutlichen Zuwachs: 247 Neugründungen entsprechen ebenfalls +29 Prozent. Im Bundesvergleich liegt Hessen auf Platz 5.

In Hessen werden die meisten Neugründungen in den großen Städten ausgewiesen: Frankfurt kommt auf 80, Darmstadt auf 20 neue Start-ups. Im Städtevergleich liegt Darmstadt aktuell auf Platz 7 (zuvor Platz 5). Zugleich betont die Studie die Stärke forschungsnaher Gründungsstandorte – dazu zählt auch Darmstadt. Mit einer Gründungsrate von 12,0 pro 100.000 Einwohner:innen wird Darmstadt in der Studie hinter Heidelberg, Potsdam und Aachen geführt.

Quelle: Bundesverband Deutsche Startups & startupdetector

KI als Wachstumstreiber

Künstliche Intelligenz wird in der Studie als zentraler Wachstumstreiber beschrieben: 27 Prozent der Neugründungen setzen KI als wesentlichen Bestandteil ihres Geschäftsmodells ein. In Hessen wird dieser Trend unter anderem durch das BMWE-geförderte Programm „AI Startup Rising“ am Hessischen Zentrum für Künstliche Intelligenz (hessian.AI) unterstützt. Die von hessian.AI geführte „AI Startup Landscape“ weist für 2025 insgesamt 237 KI-Start-ups in Hessen aus; zu den häufigsten Branchen zählen Software (22 Prozent) und Medizin (12 Prozent). Zudem weist die Studie darauf hin, dass es 2025 insgesamt weniger Insolvenzen gab.

TU Darmstadt: Deep Tech als Profil – Unterstützung für Skalierung wird ausgebaut

Darmstadt ist insbesondere durch Deep-Tech-Gründungen geprägt, die häufig aus der Forschung hervorgehen – und damit längere Entwicklungs- und Skalierungsphasen benötigen, bevor sie marktwirksam wachsen. Harald (HIGHEST) ordnet den Rückgang im Ranking entsprechend ein: „2025 zeigt klar: Hessen und die Rhein-Main-Region profitieren vom Gründerboom. Darmstadt bleibt dabei ein starker Deep-Tech-Standort – viele Teams aus der TU Darmstadt brauchen naturgemäß längere Entwicklungs- und Skalierungsphasen. Gleichzeitig ist die Konstanz messbar: In Pro-Kopf-Rankings liegt Darmstadt seit Jahren vorn. Und das strahlt in die Region aus: Ausgründungen aus der TU entstehen auch im Umland – etwa im Landkreis Darmstadt-Dieburg.“

Vor diesem Hintergrund arbeiten TU Darmstadt und HIGHEST, das Innovations- und Gründungszentrum der TU Darmstadt, daran, das Potenzial der forschungsnahen Ausgründungen weiter auszubauen. Ein zentraler Baustein ist der Company Builder, den HIGHEST 2025 initiiert hat, um Deep-Tech-Teams frühzeitig stärker zu unterstützen. Zusätzlich wird das Potenzial gemeinsam mit FUTURY weiterentwickelt. Harald (HIGHEST) ergänzt: „Wir arbeiten deshalb konsequent daran, das Potenzial weiter auszubauen – gemeinsam mit FUTURY und mit dem Company Builder, den wir 2025 gestartet haben, um Deep-Tech-Teams frühzeitig noch stärker zu unterstützen.

Quelle: Bundesverband Deutsche Startups & startupdetector

Quelle: Bundesverband Deutsche Startups & startupdetector

Einordnung: KI als Wachstumstreiber, Software und Medizin vorn

Die Studie beschreibt Künstliche Intelligenz als wesentlichen Wachstumstreiber: 27 Prozent der Neugründungen nutzen KI als wichtigen Bestandteil ihres Geschäftsmodells. Die häufigsten Branchen der Neugründungen sind Software (22 Prozent) und Medizin (12 Prozent). Zudem weist die Studie darauf hin, dass es 2025 insgesamt weniger Insolvenzen gab.

Quelle: Bundesverband Deutsche Startups & startupdetector

Hintergrund zur Studie
Die Studie wird alle sechs Monate erhoben und fokussiert Unternehmen in der Frühphase. Die Datengrundlage stammt vom Bundesverband Deutsche Start-ups in Zusammenarbeit mit der Datenbank startupdetector.

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