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21. August 2026

Wirtschaftsminister Mansoori zu Gast an der TU Darmstadt

Zukunftsweisende Ideen und Lösungen im Mittelpunkt

Der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori zu Besuch an der TU Darmstadt.

Der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori zu Besuch an der TU Darmstadt.

Bild: Paul Glogowski


Der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori hat heute die TU Darmstadt besucht. Im Fokus des von TU-Präsidentin Tanja Brühl, Kanzler Martin Lommel und dem Vizepräsidenten für Innovation und Internationales Thomas Walther begleiteten Besuchs standen die vielfältigen wirksamen Beiträge der Universität zu marktfähigen Lösungen in zentralen Zukunfts- und Wettbewerbsfeldern – für den Standort Hessen ebenso wie für Deutschland und Europa.

Der Besuch führte ans Institut für Druckmaschinen und Druckverfahren…

… mit Einblicken in den 3D-Druck.

Im Labor erlebte Wirtschaftsminister Mansoori ausgewählte Projekte: Zur Herstellung von Organs-on-a-chip wird menschliches Zellmaterial so auf Mikrofluidik-Chips aufgetragen, das organähnliches Gewebe wachsen kann.

Das Team um Professor Andreas Blaeser präsentierte innovative Drucktechnologien für Anwendungen von der Zelle bis zu tragenden Gebäudestrukturen.

Im Fokus des von TU-Präsidentin Tanja Brühl begleiteten Besuchs standen die vielfältigen wirksamen Beiträge der Universität zu marktfähigen Lösungen in zentralen Zukunfts- und Wettbewerbsfeldern.

Im vertrauensvollen Austausch erörterten Gäste und Präsidiumsmitglieder, welche Rahmenbedingungen erforderlich sind, damit wissenschaftsbasierte Innovationen auch künftig mit voller Wirkung zu wirtschaftlicher Entwicklung und gesellschaftlicher Resilienz beitragen können. Präsidentin Brühl begrüßte Minister Mansoori herzlich an der TU und führte aus: „Als TU Darmstadt setzen wir aus Überzeugung auf intensiven Dialog und Kooperation zwischen verschiedenen Sektoren. Als Teil unserer Dritten Mission, die wir programmatisch xchange nennen, diskutieren wir mit Partner:innen Bedarfe der unternehmerischen Praxis und bringen Impulse aus der Forschung unmittelbar in die Anwendung. Unsere Partner:innen profitieren von (technologische) Neuerungen auf Spitzenniveau, um eigene Produkte und Prozesse wirksam weiterzuentwickeln und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.“

Als Beispiel für zukunftsweisende Ideen und Lösungen, die an der TUDa in der Breite der drei Forschungsfelder entstehen, führte der Besuch ans Institut für Druckmaschinen und Druckverfahren. Das Team um Professor Dr.-Ing. Andreas Blaeser präsentierte innovative Drucktechnologien für Anwendungen von der Zelle bis zu tragenden Gebäudestrukturen. Die entwickelten Verfahren und Strukturen werden als Spin-offs zu marktfähigen Produkten oder in Kooperation mit Partner:innen in industrielle Anwendungen skaliert. Dass die Genese bahnbrechender Ideen von neuen Perspektiven und außergewöhnlichen Bedingungen profitiert, skizzierten die Wissenschaftler:innen zu Beginn des Besuchs: In Projekten zum 3D-Bioprinting und zur Entwicklung neuartiger Zellkulturen nutzen sie die Schwerelosigkeit im Weltall, um an den Lösungen von morgen zu arbeiten.

Im Labor erlebten die Besucher:innen anschließend ausgewählte Projekte: Zur Herstellung von Organs-on-a-chip wird menschliches Zellmaterial so auf Mikrofluidik-Chips aufgetragen, das organähnliches Gewebe wachsen kann. Diese innovative Technologie ermöglicht Medikamententests ohne Tierversuche. Der sogenannte Blowextrusion-3D-Druck erlaubt die Herstellung großer Leichtbaustrukturen mit deutlich reduziertem Materialeinsatz. Diese Technologie will das TU-Start-up cavero, Finalist im TU-Ideenwettbewerb 2025, für Kund:innen insbesondere aus den Sektoren Architektur und Leichtbau zugänglich machen.

Staatsminister Mansoori zeigte sich beeindruckt. „Made in Hessen beginnt oft lange bevor ein fertiges Produkt entsteht, nämlich dort, wo aus Forschung eine Idee für die Anwendung wird. An der TU Darmstadt sehen wir das ganz konkret: bei neuen Verfahren, die Medikamententests ohne Tierversuche ermöglichen, beim ressourcenschonenden 3D-Druck und bei Ausgründungen, die solche Technologien in den Markt bringen“, sagte er. „Das ist Forschung, die im Alltag einen Unterschied machen kann und gleichzeitig neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnet. Unser Anspruch ist, dass solche Ideen in Hessen nicht nur entstehen, sondern von hier aus auch ihren Weg in die Anwendung finden.“

 

 

 

Bilder von: Paul Glogowski

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