Im Gespräch:
Bartosz Kajdas, Dr. Lukas Prorz (Illutherm) und Harald Holzer
📝 Die Infos zur Folge
Die 1.000€-Kinolampe, die die Schwerindustrie rettet (Die Akte ILLUTHERM)
Tüftelst du gerade an einer Idee, die so innovativ ist, dass sie im ersten Moment vielleicht fast verrückt klingt? Der Weg von der Grundlagenforschung in die echte Welt verläuft selten geradlinig. Oft passen bahnbrechende Innovationen nicht sofort in die klassischen Raster – und genau dann wird dein Mut als Gründerin oder Gründer auf die Probe gestellt.
In dieser Episode von TU Startup Stories öffnen Harald und Bartosz die Akte „ILLUTHERM“. Wenn du dich manchmal fragst, ob sich der harte Weg lohnt, ist diese Folge deine Inspiration. Unser Protagonist Dr. Lukas Porz stand vor einem gigantischen Problem: Die Schwerindustrie verursacht über 10 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen, weil sie Materialien wie im alten Rom erhitzt – durch das träge „Backofen-Prinzip“.
Lukas entdeckte durch einen Heureka-Moment im Labor, dass blaues UV-Licht (wie das Schwarzlicht aus der Disco) Keramiken in einer Minute statt in 24 Stunden brennen kann. Doch als anfängliche Forschungsanträge nicht gleich den gewünschten Erfolg brachten, gab er nicht auf. Er zückte seine private Kreditkarte, kaufte LEDs aus der Kinotechnik und baute den ersten 1000-Grad-Prototypen in einer simplen Holzkiste.
Was du für deine eigene Gründungsreise aus dieser Folge mitnimmst:
– Wie ein Zufallsfund im Labor zu einer echten Sprunginnovation wurde, die bald auf internationalen Bühnen wie dem Slush in Helsinki überzeugte.
– Warum es entscheidend ist, an die eigene Vision zu glauben und den Beweis im Zweifel einfach selbst zu bauen.
Lass dich nicht entmutigen, wenn nicht jeder deine Idee sofort versteht. Diese Folge zeigt dir, dass die besten Sprunginnovationen manchmal klein anfangen – und dass es verlässliche Partner gibt, die an dich glauben, wenn du bereit bist, den ersten Schritt zu machen.