{"id":6436,"date":"2021-02-16T15:40:00","date_gmt":"2021-02-16T14:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/highest-darmstadt.de\/?p=6436"},"modified":"2025-04-03T09:35:13","modified_gmt":"2025-04-03T07:35:13","slug":"energiemanagement-made-in-darmstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/highest-darmstadt.de\/de\/news\/sucess-story\/energiemanagement-made-in-darmstadt\/","title":{"rendered":"Etalytics &#8211; Energiemanagement made in Darmstadt"},"content":{"rendered":"\n\n\n\n\n    <section id=\"text-default-block-block_62655396179d4\" class=\"container-fluid text-default text-default-block\">\n        <div class=\"inner-container\">\n            <div class=\"container-fluid\">\n                <div class=\"container\">\n                    <div class=\"row\">\n                        <div class=\"col col-sm-10 offset-sm-1 offset-lg-2 col-lg-8\">\n\n                            \n                                \n                                \n                                \n                                    \n                                    <div class=\"row text-wrapper container-6a13ecff4db12\">\n\n                                        \n                                            \n                                            \n                                            \n                                                                                                                                                                                                <div class=\"col text\">\n                                                        <p>Effizient und nachhaltig? Bei diesen Kriterien sto\u00dfen konventionelle Steuerungsverfahren f\u00fcr Energiesysteme an Grenzen. Deswegen hat die etalytics GmbH ein daten- und KI-gest\u00fctztes Energiemanagementsystem entwickelt, das den Anwender bei der Optimierung seiner Energiesysteme unterst\u00fctzt. So innovativ wie die Technik ist das Gesch\u00e4ftsmodell: Im laufenden Jahr will das vom TU-Gr\u00fcndungs- und Innovationszentrum HIGHEST begleitete und von einem breiten Netzwerk unterst\u00fctzte Spin-off der TU Darmstadt sein Produkt zur Marktreife f\u00fchren \u2013 und danach als Software as a Service (SaaS) vertreiben.<\/p>\n<p class=\"sans-body running-text\">Egal ob in Industriehallen, Wohnh\u00e4usern oder \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden: Die Versorgung mit Nutzenergie wie W\u00e4rme, K\u00e4lte oder Druckluft basiert immer auf einem Wechselspiel unterschiedlichster technischer Anlagen. Und obwohl mit dem Umstieg auf erneuerbare Energien sowie steigender Anforderungen an die Effizienz und Nachhaltigkeit die Komplexit\u00e4t der technischen Systeme steigt, werden auch weiterhin \u00fcberwiegend konventionelle Regelstrategien zur Steuerung eingesetzt. \u201eDas sind einfache, regelbasierte und gut erprobte Steuerungskonzepte, aber sie sind alles andere als optimal\u201c, berichtet <a class=\"link\" title=\"etalytics-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr.-Ing. Niklas Panten\" href=\"https:\/\/etalytics.de\/company\/team\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">etalytics-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr.-Ing. Niklas Panten<\/a>. So ber\u00fccksichtigen die bislang eingesetzten Verfahren zeitvariable und stochastische St\u00f6rgr\u00f6\u00dfen wie Au\u00dfen- und R\u00fccklauftemperaturen oder die relative Luftfeuchtigkeit oft nicht, obwohl sie \u2013 zum Beispiel bei einem K\u00fchlturm \u2013 gro\u00dfen Einfluss auf die Effizienz haben k\u00f6nnen. Sie ber\u00fccksichtigen auch nicht die Wirkungsgradverluste, die in der Versorgungskaskade bis zum Verbraucher bei jeder Energieumwandlung eintreten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"sans-body running-text\"><strong>Ein Werkzeugkasten an M\u00f6glichkeiten<\/strong><\/p>\n<p class=\"sans-body running-text\">Um die Energieversorgung effizienter und in \u201enear real-time\u201c zu steuern machen sich Panten und seine Mitgr\u00fcnder Thomas Weber und Bj\u00f6rn Scheurich die Daten zunutze, die in den technischen Systemen laufend produziert werden. Eine Vielzahl von Sensoren erzeugen riesige Datenmengen, die Aufschluss geben \u00fcber Temperaturen, Dr\u00fccke, Volumenstr\u00f6me und andere Parameter, die man f\u00fcr die Systemoptimierung braucht. Ein kleiner Industriecomputer greift diese Daten ab und streamt sie in die Cloud. Dort werden sie von L\u00fccken bereinigt, verrechnet und ausgewertet. Schlussendlich werden anhand der aufgenommenen Daten die optimalen Steuersignale f\u00fcr die Aktoren in den Energiesystemen berechnet. Die optimierten Steuerungsdaten gehen von der Cloud direkt zur\u00fcck ins System, flie\u00dfen unter anderem aber auch in visualisierte Handlungsempfehlungen ein. Manuelle Eingriffe in die Steuerungssoftware sind nicht mehr zwingend notwendig \u2013 ein neuartiges, flexibles und hochautomatisiertes Verfahren, das Energiebeauftragte bei ihrer Arbeit unterst\u00fctzen soll.<\/p>\n<p class=\"sans-body running-text\">Ohne KI-L\u00f6sungen, an denen Panten und Weber schon viele Jahre in der <a class=\"link\" title=\"ETA-Forschungsfabrik\" href=\"https:\/\/eta-fabrik.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ETA-Forschungsfabrik<\/a> arbeiten, w\u00fcrde es nicht funktionieren. \u201eHier steht uns ein ganzer Werkzeugkasten an M\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung\u201c, sagt Weber. Zum Einsatz kommen nicht nur mathematische Optimierungen und Verfahren, die auf \u00fcberwachtem Lernen basieren, sondern auch lernende Systeme, die Prognosen \u00fcber das zuk\u00fcnftige Verhalten eines Energiesystems erm\u00f6glichen.<\/p>\n                                                    <\/div>\n                                                                                            \n                                            \n                                        \n                                    <\/div>\n\n                                \n                                \n                            \n                        <\/div>\n                    <\/div>\n                <\/div>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/section>\n\n\n\n\n\n<section id=\"video-image-slider-block-block_626553ec179d7\" class=\"container-fluid img-video-multi video-image-slider-block\">\n    <div class=\"inner-container\">\n        <div class=\"container-fluid\">\n            <div class=\"container\">\n\n                \n                \n                    <div class=\"row \">\n                        <div class=\"col  offset-lg-2 col-lg-8 slider-multi\">\n\n                                                                                                                    \n                            \n                                                                    <div class=\"slide\">\n                                        <div class=\"row\">\n                                            <div class=\"col slide-content\">\n                                                <div class=\"row media-wrapper\">\n                                                    <div class=\"col media-content\">\n                                                        <a class=\"open-popup image \" href=\"https:\/\/highest-darmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/energiemanagement-zugeschnitten.jpg\" title=\"Dr.-Ing. Niklas Panten (links) und Thomas Weber.\">\n                                                                                                                                                                                        <img decoding=\"async\" class=\"slider-image\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/highest-darmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/energiemanagement-zugeschnitten.jpg\" alt=\"energiemanagement-zugeschnitten\">\n                                                                                                                    <\/a>\n                                                    <\/div>\n                                                <\/div>\n                                            <\/div>\n                                        <\/div>\n                                                                                    <div class=\"row description-wrapper\">\n                                                <div class=\"col-10 col-lg-12 description-content\">\n                                                    <p>\n                                                        Dr.-Ing. Niklas Panten (links) und Thomas Weber.                                                    <\/p>\n                                                <\/div>\n                                            <\/div>\n                                                                            <\/div>\n                                \n                            \n                        <\/div>\n\n                        \n                    <\/div>\n\n                \n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n\n\n\n    <section id=\"text-default-block-block_62655406179d9\" class=\"container-fluid text-default text-default-block\">\n        <div class=\"inner-container\">\n            <div class=\"container-fluid\">\n                <div class=\"container\">\n                    <div class=\"row\">\n                        <div class=\"col col-sm-10 offset-sm-1 offset-lg-2 col-lg-8\">\n\n                            \n                                \n                                \n                                \n                                    \n                                    <div class=\"row text-wrapper container-6a13ecff4fe81\">\n\n                                        \n                                            \n                                            \n                                            \n                                                                                                                                                                                                <div class=\"col text\">\n                                                        <p><strong>Von der Idee zur Gr\u00fcndung<\/strong><\/p>\n<p class=\"sans-body running-text\">Wie gro\u00df der Bedarf an Innovationen im Bereich des Energiemanagements ist hat Niklas Panten am eigenen Leib erfahren, als er mit seiner Forschungsgruppe von 2014 bis 2019 am Aufbau der ETA-Fabrik auf dem Campus Lichtwiese mitgearbeitet hat. Die seinerzeit am Markt erh\u00e4ltlichen Softwarel\u00f6sungen f\u00fcr datenbasiertes Energiemanagement erwiesen sich alle als zu kompliziert und unflexibel. Panten war \u00fcberzeugt: \u201eDas muss einfacher, mit mehr Funktionalit\u00e4t gehen\u201c. Anfang 2019 beschlossen er und Thomas Weber eine bessere, KI-basierte Software nicht nur zu entwickeln, sondern auch zu verkaufen. \u201eUnsere Data-Science-F\u00e4higkeiten allein reichten hierf\u00fcr nat\u00fcrlich nicht aus\u201c, erz\u00e4hlt Weber. So stie\u00df Softwarearchitekt Bj\u00f6rn Scheurich dazu.<\/p>\n<p class=\"sans-body running-text\">Sie vereinbarten ein Initialgespr\u00e4ch am Gr\u00fcndungs- und Innovationszentrum HIGHEST, informierten sich \u00fcber die Unterst\u00fctzungsangebote und brachten schlie\u00dflich begleitet vom Beratungsteam den Antrag f\u00fcr ein EXIST-Stipendium auf den Weg. Noch bis Ende M\u00e4rz 2021 finanziert es das Auskommen der Gr\u00fcnder, Werkvertr\u00e4ge f\u00fcr externe Entwicklerinnen und Entwickler und die R\u00e4ume, die etalytics im <a class=\"link\" title=\"Energy-Center der TU Darmstadt\" href=\"https:\/\/www.energy.tu-darmstadt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Energy-Center der TU Darmstadt<\/a> nutzt. Auch wenn die Arbeit an Businessplan und Technologie von Anfang an auf Hochtouren lief: \u201eWir haben uns oft gefragt, ob sich das Risiko lohnt\u201c, erinnert sich Panten. Den entscheidenden Motivationsschub die Gr\u00fcndung durchzuziehen gab schlie\u00dflich der Sieg beim Gr\u00fcnderwettbewerb \u201eDigitale Innovationen\u201c des BMWi im Herbst 2019.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"sans-body running-text\"><strong>Next Step: Erste industrielle Installation<\/strong><\/p>\n<p class=\"sans-body running-text\">Das mittlerweile 14-k\u00f6pfige etalytics-Team wird auch weiterhin viele Wochenenden und N\u00e4chte durcharbeiten m\u00fcssen. In den Markt starten will das Unternehmen mit seiner etaONE\u00ae Plattform, auf der Module f\u00fcr die Datensammlung- und Modellierung, Systemoptimierung, Simulationen und Prognosen frei konfigurierbar zur Verf\u00fcgung stehen. Das Gesch\u00e4ftsmodell dahinter: F\u00fcr die zunehmend Cloud-affine Kundschaft hostet etalytics die Plattform als Software as a Service (SaaS) auf Servern in der EU. Kunden, die die Daten im eigenen Haus halten wollen, wird eine On-Premise-L\u00f6sung angeboten.<\/p>\n<p class=\"sans-body running-text\">Einnahmen will die <a class=\"link\" title=\"etalytics GmbH\" href=\"https:\/\/etalytics.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">etalytics GmbH<\/a> aus Lizenzen und der Vermietung ihres etaEDGE\u00ae IoT-Gateways erzielen. Ein Rechenzentrum in Frankfurt ist als Pilotanwender bereits an Bord. Ein gro\u00dfer Automobilhersteller hat ebenfalls Interesse bekundet. Wenn, wie geplant, im Sommer des laufenden Jahres die erste industrielle Installation in Betrieb geht, um das Produkt marktreif zu machen, hat etalytics eine weitere wichtige Etappe in Richtung Wachstum geschafft.<\/p>\n<p><em>Von Dr. Jutta Witte<\/em><\/p>\n                                                    <\/div>\n                                                                                            \n                                            \n                                        \n                                    <\/div>\n\n                                \n                                \n                            \n                        <\/div>\n                    <\/div>\n                <\/div>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/section>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>TU-Ausgr\u00fcndung etalytics setzt auf eine KI-gest\u00fctzte Cloudplattform<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":6437,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[409],"tags":[],"class_list":["post-6436","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-sucess-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/highest-darmstadt.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6436","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/highest-darmstadt.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/highest-darmstadt.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/highest-darmstadt.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/highest-darmstadt.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6436"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/highest-darmstadt.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6436\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9734,"href":"https:\/\/highest-darmstadt.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6436\/revisions\/9734"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/highest-darmstadt.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6437"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/highest-darmstadt.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6436"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/highest-darmstadt.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6436"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/highest-darmstadt.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6436"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}