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29. Oktober 2026

INNODAY26 bringt Hessens Start-up- und Innovationsszene nach Darmstadt

Mehr als 2.200 Gäste, über 120 Ausstellende Focused Energy steht beispielhaft für den Weg von Spitzenforschung in den Markt

INNODAY26 - das HIGHEST Team

Am Stand von Illutherm u.a. mit Präsidentin Tanja Brühl, Vizepräsident Thomas Walther und Oberbürgermeister Hanno Benz

Bei der Eröffnung: Oberbürgermeister Hanno Benz, Harald Holzer, Präsidentin Tanja Brühl, Professor Peter Buxmann, Szilard Varga und Vizepräsident Thomas Walther.

Darmstadt, 29. Oktober 2026 – Mit dem INNODAY26 – Science. Startups. Future! bringt die Technische Universität Darmstadt heute mehr als 2.200 Gäste sowie über 120 Ausstellende aus Start-ups, Forschung und Wirtschaft im darmstadtium zusammen. Zum zehnten Mal zeigt das Innovationsformat, wie wissenschaftliche Ideen zu neuen Technologien werden und aus Spitzenforschung Unternehmen und erfolgreiche Kooperationen entstehen, im Bereich Deep Tech und darüber hinaus.

Ein aufsehenerregendes Beispiel dafür ist Focused Energy: Das 2021 aus dem Umfeld der TU Darmstadt gegründete Unternehmen hat im Mai 2026 eine Series-A-Finanzierung über 240 Millionen US-Dollar abgeschlossen – die bislang größte vollständig gesicherte Series-A-Runde in der gesamten Fusionsbranche. „Der Erfolg von Focused Energy steht exemplarisch für unseren Anspruch als TU Darmstadt: Wir unterstützen Gründer:innen von der Laboridee bis zum marktfähigen Produkt. So werden aus Zukunftsideen und wissenschaftlicher Innovation Lösungen, die nachhaltige Wirkung für Wirtschaft und Gesellschaft entfalten. Gemeinsam mit unseren Partner:innen im starken Rhein-Main-Ökosystem leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zu neuer Wertschöpfung und zur Zukunftsfähigkeit der Region“, sagte TU-Präsidentin Prof. Dr. Tanja Brühl zum Auftakt.

Kaweh Mansoori, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum sowie Schirmherr des INNODAY26, unterstreicht die Bedeutung des Transfers für den Wirtschaftsstandort: „Hessens wirtschaftliche Stärke von morgen entsteht dort, wo exzellente Forschung auf unternehmerischen Mut und Kapital trifft. Der INNODAY bringt genau diese Akteure zusammen und zeigt, wie aus wissenschaftlichen Ideen neue Produkte, Unternehmen und Kooperationen entstehen können. Entscheidend ist, dass wir diesen Ideen den Weg in die Praxis öffnen: Mit verlässlichen Rahmenbedingungen, passenden Finanzierungsmöglichkeiten und starken Netzwerken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Wer ein Unternehmen gründet oder eine neue Technologie entwickelt, braucht Partner, die Chancen erkennen und den nächsten Schritt ermöglichen. So schaffen wir die Voraussetzungen für gute, zukunftsfähige Arbeitsplätze in Hessen – damit Menschen in Hessen gute Lebensbedingungen und verlässliche berufliche Perspektiven haben.“

Das Themenspektrum des INNODAY26 reicht von Künstlicher Intelligenz, Energie und Deep Tech über Mobilität und Cyber-Security bis hin zu neuen Materialien. „Wir erleben heute den beeindruckenden Ideenreichtum unserer Forschenden hautnah“, freut sich Thomas Walther, Vizepräsident für Innovation und Internationales, und fügt hinzu: „Nicht zuletzt durch das hier sichtbare Zusammenspiel von Kreativität, Wagnisbereitschaft und Gründergeist war unsere RMU-Exzellenzinitiative EXCITE von Erfolg gekrönt.“ Auf der 3000 qm Ausstellungsfläche präsentieren Start-ups und Forschungsprojekte neue Technologien, vielversprechende Prototypen und innovative Gründungsideen. Keynotes, Pitches und Live-Formate bringt Forschende und Gründer:innen mit Unternehmen, Investor:innen und weiteren Partner:innen aus Hessen und der Rhein-Main-Region zusammen.

Organisiert wird der INNODAY von HIGHEST, dem Innovations- und Gründungszentrum der TU Darmstadt. Seit seinem Start 2017 hat sich das Format zu einem Treffpunkt für Gründung, Innovation und Transfer in Hessen entwickelt, das heute nicht mehr wegzudenken ist. Seit 2017 bietet der INNODAY26 Forschung, Gründung, Kapital und Industrie eine zentrale Netzwerkplattform, und steht damit exemplarisch für den Anspruch der TU Darmstadt, wissenschaftliche Exzellenz in wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung zu übersetzen.

Für Hanno Benz, Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent der Wissenschaftsstadt Darmstadt, stärkt der INNODAY zugleich die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft am Standort: „Die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts hängt maßgeblich davon ab, wie gut wir Wissenschaft und Wirtschaft miteinander verbinden. Der INNODAY zeigt beispielhaft, wie die TU Darmstadt und HIGHEST dazu beitragen, Ideen aus der Forschung in unternehmerische Chancen zu verwandeln und die Innovationskraft Darmstadts nachhaltig zu stärken, auch über die Stadtgrenzen hinaus.“

Harald Holzer, Geschäftsführer von HIGHEST, richtet den Blick auf die Voraussetzungen für erfolgreichen Transfer: „Der INNODAY zeigt, welches unternehmerische Potenzial in unseren Universitäten steckt. Unsere Aufgabe ist es, vielversprechende Technologien frühzeitig zu identifizieren, starke Gründungsteams aufzubauen und sie mit Kapital, Industrie und den richtigen Partner:innen zusammenzubringen. Erfolgreiche Unternehmen entstehen nicht zufällig – sie brauchen ein leistungsfähiges Ökosystem, das wissenschaftliche Exzellenz konsequent in den Markt bringt.“

 

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