Der Deutsche Startup Monitor 2026 zeigt: Die TU Darmstadt erreicht unter den Studienorten der befragten Gründer:innen bundesweit Platz zehn – und liegt damit hessenweit vorn.
Gute Gründungsideen verlassen den Campus nicht mit dem Abschluss. Manche werden zu Unternehmen. Wie oft Gründer zuvor an der TU Darmstadt (TUDa) studiert haben, zeigt der Deutsche Startup Monitor (DSM) 2026: 1,3 Prozent der Befragten nennen die Universität als Studienort. Das bedeutet Platz zehn im bundesweiten Hochschulranking – und die beste Platzierung hessenweit.
„Eine Gründung braucht mehr als eine gute Idee. Entscheidend sind die richtigen Kontakte zur richtigen Zeit“, sagt Harald Holzer, Geschäftsführer von HIGHEST. „Gemeinsam mit den Rhein-Main-Universitäten – Gutenberg Universität Mainz, Goethe-Universität Frankfurt – und Futury mit der Frankfurt School of Finance and Management verbinden wir Gründungsteams mit Menschen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Startup-Szene. So wächst aus der Unterstützung an der TU Darmstadt ein Netzwerk, das weit über den Campus hinausreicht.“
Hochschulen sind wichtige Partner für Gründungen
Der DSM zeigt, welche Rolle Hochschulen und Forschungseinrichtungen für Start-ups spielen: 50,5 Prozent der befragten Gründer geben an, von ihnen unterstützt worden zu sein. Besonders hilfreich sind laut Studie der Zugang zu Talenten und die Vernetzung mit der Startup-Szene. An der TU Darmstadt begleitet HIGHEST Studierende, Forschende und Mitarbeitende von der ersten Idee bis zur Gründung.
Auch Darmstadt und die Rhein-Main-Region sind an anderer Stelle im DSM vertreten: Die Finanzierungsrunde des TUDa-Spin-offs Focused Energy über 213 Millionen Euro zählt laut Studie zu den zehn größten in Deutschland im Jahr 2026. Futury mit Sitz in Frankfurt am Main gehört zu den zehn Startup-Factories des EXIST-Leuchtturmwettbewerbs.
Zur Einordnung: Das Hochschulranking zeigt, an welchen Hochschulen die befragten Gründer studiert haben. Es bewertet nicht die Qualität der Gründungsförderung. Die Online-Befragung wurde unter anderem über Hochschulen und Startup-Netzwerke verbreitet.