Pressemeldung

29. Januar 2026

TU Darmstadt verleiht Spin-off Label an neun weitere Start-ups

Auszeichnung beim HIGHEST Neujahrsempfang stärkt Sichtbarkeit wissenschaftsbasierter Gründungen

Auszeichnung beim HIGHEST Neujahrsempfang stärkt Sichtbarkeit wissenschaftsbasierter Gründungen

Darmstadt, 29. Januar 2026 – Die Technische Universität Darmstadt (TU Darmstadt) verleiht heute zum zweiten Mal ihr 2024 geschaffenes „Spin-off Label“. Nach der ersten Vergabe im Jahr 2024 an 19 Start-ups werden in diesem Jahr neun weitere Ausgründungen ausgezeichnet. Das Label steht für wissenschaftsbasiertes Unternehmertum aus der Universität – und für die Frage, wie Forschung schneller und verlässlicher in Anwendungen, Produkte und Dienstleistungen übersetzt werden kann.

Mit dem Qualitätssiegel hebt die TU Darmstadt Gründungen aus ihrem Umfeld hervor, die durch technologische Substanz, Innovationskraft und ein kriterienbasiertes Auswahlverfahren überzeugen. Überreicht wird das Label von Prof. Dr. Thomas Walther, Vizepräsident für Innovation und Internationales.

„Die heute ausgezeichneten Spin-offs stehen exemplarisch für die herausragende Innovationsstärke der TU Darmstadt. Unsere Ausgründungen sind wissenschaftlich fundiert, technologisch anspruchsvoll und zeichnen sich durch ihren klaren Blick auf Anwendung, Relevanz und Verwertbarkeit aus“, lobte Walther bei der Verleihung. „Mit dem Spin-off Label machen wir diese Qualität sichtbar und setzen zugleich einen Standard für wissenschaftsbasierte Gründungen made in Darmstadt.“

Die Verleihung ist eingebettet in den Neujahrsempfang und HIGHEST Clubabend, zu dem über 100 Vertreterinnen und Vertreter des Innovations-Ökosystems zusammenkommen – zum Austausch, zur Vernetzung und um die Start-ups kennenzulernen. Auf dem Programm stehen außerdem ein wissenschaftlicher Impuls von Prof. Dr. Christina Eisenbarth (TU Darmstadt) („Gebäude neu denken: Resilient, effizient, innovativ mit hydroaktiven Gebäudehüllen“) sowie Start-up-Pitches.

HIGHEST begleitet den Transfer von der Forschung in die Anwendung seit Jahren mit wachsender Nachfrage: 2025 führte HIGHEST rund 1.000 Beratungsgespräche, darunter 300 Erstberatungen. Das zeigt, wie hoch der Bedarf an Orientierung, Struktur und Umsetzungskompetenz auf dem Weg zur Ausgründung ist.

„Wir sehen, dass TU Darmstadt und HIGHEST beim Thema Ausgründungen auf einem sehr guten Weg sind: mehr Qualität, mehr Sichtbarkeit und ein klarer Prozess – von der ersten Idee bis zum marktfähigen Unternehmen“, sagte Harald Holzer, Geschäftsführer von HIGHEST. „Die Zahlen aus der Beratung zeigen: Der Zufluss an Gründungsvorhaben ist stark. Das Spin-off Label macht aus dieser Pipeline starke, verlässliche Erfolgsgeschichten – und stärkt damit den Innovationsstandort Darmstadt, Rhein-Main und Hessen.“

Überblick über die neun ausgezeichneten Spin-offs

Die neun ausgezeichneten Spin-offs zeigen die fachliche Breite der TU-Darmstadt-Ausgründungen: Adaptive Balancing Power bringt kinetische Energiespeichertechnologie in die Praxis – als Beitrag zu Netzstabilisierung und Integration erneuerbarer Energien. AssistIng sowie Shopfloor Management Systems (SFM) setzen bei industriellen Prozessen an und kombinieren Software, KI und Datenanalyse, um Produktion und Führungsprozesse transparenter und leistungsfähiger zu machen. Im Gesundheitsbereich arbeitet Dianovi mit KI-gestützten Entscheidungshilfen, die klinische Qualität und wirtschaftliche Aspekte zusammenführen. Green Mobility Solutions verbindet Softwareplattform und Hardware für Sharing- und Zugangsverwaltung in der Mobilitätsinfrastruktur. Lithium Designers koppelt digitale Planung mit additiver Fertigung, um neue architektonische Formen wirtschaftlich umzusetzen. NanoWired entwickelt Technologien zur Integration hochkomplexer Bauelemente mit Blick auf KI, E-Mobilität und Quantenanwendungen. Für die Sicherheitsdimension der Digitalisierung stehen Quanticor Security (quantensichere Cybersecurity) und Sanctuary Systems (proaktive Security für eingebettete Systeme und OT, u. a. mit Fokus auf Space & Defence).

9 Spin-offs der Techischen Universität Darmstadt

  • Adaptive Balancing Power GmbH (gegründet 09.08.2016)
    Adaptive Balancing Power liefert mit seiner hocheffizienten kinetischen Energiespeichertechnologie eine Schlüsselkomponente für die resiliente, anpassungsfähige und ressourcenschonende Energieversorgung – Made-in-Germany.
    Adaptive Balancing Power leistet einen zentralen Beitrag zur Netzstabilisierung und Integration erneuerbarer Energien, zur Steigerung der Auslastung und Effizienz von Bahnstromnetzen sowie zur Absicherung industrieller Stromnetze und kritischer Infrastrukturen – heute bereits in Deutschland und Europa, zukünftig global.

    www.adaptive-balancing.de
    (EXIST Forschungstransfer/FB16 Maschinenbau)

  • AssistIng GmbH (gegründet 01.09.2023)
    AssistIng befähigt mittelständische produzierende Unternehmen, ihre Prozesse mithilfe innovativer Software- und KI-Lösungen nachhaltig zu optimieren – für sichere Arbeitsplätze in Deutschland und eine zukunftsfähige Industrie.

    https://www.assist-ing.de/
    (EXIST Gründerstipendium/FB 16 Maschinenbau)

  • Dianovi GmbH (ehem. MySympto) (gegründet 02.10.2024)
    Wir überbrücken die Lücke zwischen klinischer Exzellenz und finanzieller Effizienz – und ermöglichen Gesundheitsfachkräften mithilfe KI-gestützter Entscheidungshilfen eine optimierte Patientenversorgung, die zugleich wirtschaftlichen Mehrwert für Kliniken schafft.

    Team | Dianovi
    (FB 20 Informatik)

  • Green Mobility Solutions GmbH (gegründet September 2018)
    Seit 2018 gestalten wir in Europa mit unserer universellen Softwareplattform und smarter Hardware die Mobilitätsinfrastruktur von Morgen. Green Mobility Solutions bietet dazu nachhaltige Lösungen für ressourcenschonendes Sharing & Zugangsverwaltung – von Parkraummanagement über Ladeinfrastrukur bis Bike+Ride.

    https://green-mobility-solutions.de/
    (EXIST Gründerstipendium/FB 1 Rechts- und Wirtschaftswissenschaften/Patent)

  • Lithium Designers GmbH (gegründet 11.06.2018)
    Unsere Vision ist es, freie Formen in der Architektur wirtschaftlich, präzise und nachhaltig realisierbar zu machen, indem wir digitale Planung und additive Fertigung intelligent verbinden. Unser Ziel ist es, die Bauindustrie durch automatisierte Prozesse und 3D-gedruckte Knoten zu transformieren und Architekt:innen weltweit neue gestalterische Freiheit zu ermöglichen.

    https://li3designers.com/about-us/
    (FB 15 Architektur/Patent)

  • NanoWired GmbH (gegründet 25.01.2017)
    Unsere Vision ist es, als Technologieführer den globalen Standard für die Integration hochkomplexer Bauelemente für KI, E-Mobilität und Quanten Computing zu etablieren. Durch unsere skalierbaren NanoWired-Technologien schaffen wir Verbindungen, die leistungsstark, zuverlässig und nachhaltig sind und werden so zum maßgeblichen Wegbereiter für „More-than-Moore“.

    https://nanowired.de/
    (EXIST Forschungstransfer/FB 20 Informatik/Patent)

  • Quanticor Security GmbH (gegründet 23.07.2018)
    QuantiCor Security schützt Unternehmen sofort und zuverlässig vor den Bedrohungen leistungsstarker Quantencomputer – mit einer revolutionären, quantensicheren Cyberplattform. Seine mehrfach ausgezeichneten, vielseitigen Lösungen sichern Daten, Kommunikation und IT-Infrastrukturen umfassend und zukunftssicher, sodass Unternehmen heute wie morgen geschützt sind.

    https://quanticor-security.de/
    (EXIST GS/FB 20 Informatik)

  • Sanctuary Systems GmbH (gegründet 24.06.2020)
    Sanctuary Systems entwickelt proaktive Sicherheitslösungen für ein breites Spektrum von Industrien, mit besonderem Fokus auf die Fertigungsindustrie (OT) sowie Space & Defence. Ziel ist es, durch tiefgehende Expertise und modernste Technologien eingebettete Systeme nachhaltig vor neuartigen und zukünftigen Cyberbedrohungen zu schützen.

    https://sanctuary.dev/de/
    (Startup Secure/FB 20 Informatik/Patent)

  • Shopfloor Management Systems GmbH (SFM) (gegründet 31.07.2018)
    SFM Systems verfolgt die Vision, produzierende Unternehmen durch die konsequente Digitalisierung des Lean Managements zu exzellenten, transparenten und leistungsfähigen Organisationen zu entwickeln. Ziel ist es, mit einer intelligenten Kombination aus Software, Beratung, KI und Datenanalyse strukturierte Führungsprozesse zu stärken, Abweichungen frühzeitig sichtbar zu machen und nachhaltige Leistungsverbesserungen auf allen Ebenen zu ermöglichen.

    SFM Systems
    (FB 16 Maschinenbau)

 

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