4124
Additive Fertigung geschäumter Kunststoffbauteile mittels überkritischer Fluide
Im 3D-Druck werden bislang meist massive und seltener
chemisch geschäumte Kunststoffe verwendet. Dabei
haben Schäume große Vorteile gegenüber konventionell
gedruckten Bauteilen. Chemische Treibmittel schränken
jedoch die Materialwahl, Porositätskontrolle und
Recyclingfähigkeit ein. Physikalisches Schäumen mit
überkritischen Fluiden bietet eine nachhaltige
Alternative mit präziser Prozesssteuerung, die bislang
nur in großtechnischen konventionellen Extrusionsanlagen
realisiert wurde.
Fachbereich
Maschinenbau
Fachgebiet
Institut für Druckmaschinen und Druckverfahren (IDD
Patentnummer
DE102025115505
Kontakt Person
Jonas Dietz & Philipp Wüst
dietz@idd.tu-darmstadt.de/wuest@idd.tu-darmstadt.de
+49 6151 16-23774
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4124_Additive Fertigung geschäumter Kunststoffbauteile mittels überkritischer Fluide.pdf
Stand: 10.09.2026 | Pdf | 265 Kb
4124_Additive manufacturing of foamed plastic components using supercritical fluids.pdf
Stand: 10.09.2026 | Pdf | 115 Kb
Optionale Headline
Unsere Technologie ermöglicht den 3D-Druck von
geschäumten Kunststoffbauteilen durch die kontrollierte
Einbringung überkritischer Fluide, insbesondere CO₂
oder N₂, direkt in die Kunststoffschmelze. Dabei wird
handelsübliches Material aufgeschmolzen, mit dem
überkritischen Fluid vermischt und anschließend
extrudiert. Durch Steuerung der Menge des Triebmittels
kann die Porosität im Druck eingestellt werden, ohne
chemische Treibmittel oder Sonderfilamente. Das
Verfahren erlaubt leichte, recyclingfähige Bauteile mit
variabler Dichte und neuen Funktionalitäten.